Glossar - U

Überführungskennzeichen

Mit einem Überführungskennzeichen können Fahrzeuge wie Autos, Motorräder oder Anhänger, überführt werden. Unter dem Begriff werden Kurzzeitkennzeichen und Ausfuhrkennzeichen zusammengefasst.

Das Kurzzeitkennzeichen kann bei jeder Zulassungsstelle in Deutschland beantragt werden, sofern eine gültige Versicherungsbestätigung und Hauptuntersuchung vorgelegt wird. Es ist fünf Tage gültig und darf genutzt werden, um das Fahrzeug nach einem Kauf nach Hause zu überführen.

Ausfuhrkennzeichen, auch Zoll- oder Exportkennzeichen genannt, werden für die Überführung ins Ausland benötigt. Auch für dieses Kennzeichen muss eine gültige TÜV-Plakette und Versicherungsbestätigung nachgewiesen werden.

Ummeldung

Als Ummeldung eines Fahrzeugs wird ein Vorgang beschrieben, bei dem ein Kfz auf einen neuen Halter oder einen neuen Wohnort gemeldet wird. Dies erfolgt bei der vor Ort zuständigen Kfz-Zulassungsstelle. Eine Abmeldung im alten Zulassungsbezirk ist nicht erforderlich. Seit 2015 können die Kennzeichen bei einem Kreiswechsel behalten werden.

 

 

Umweltplakette

Die Umweltplakette ist ein Aufkleber, der die Schadstoffklasse eines Fahrzeugs anzeigt. Nur Fahrzeuge die der Euro Norm 4 enstprechen, erhalten eine grüne Umweltplakette. Diese wird von innen an die Frontscheibe des Autos geklebt und beinhaltet die Kennzeichenkombination des Fahrzeugs. 

Eine grüne Feinstaubplakette berechtigt zur Einfahrt in die deutschen Umweltzonen. Wer dort ohne Plakette kontrolliert wird, muss ein Bußgeld von 80 Euro zahlen.

Umweltzone

Eine Umweltzone ist ein ausgewiesener Bereich, der nur für Fahrzeuge mit einer grünen Umweltplakette befahrbar ist. Mithilfe der Umweltzonen sollen Schadstoffemissionen und Feinstaub verringert werden. In Deutschland gibt es bereits über 50 Umweltzonen und neue kommen hinzu. Die positive Wirkung der Zonen auf die Luftqualität ist jedoch umstritten. 

 

Unbedenklichkeitsbescheinigung vom Zollamt

Wer ein Fahrzeug aus einem Nicht-EU-Land nach Deutschland einführt und dieses zulassen möchte, muss bei der Zulassungsstelle eine Unbedenklichkeitsbescheinigung vom Zollamt vorlegen. Die Unbedenklichkeitsbescheinigung wird vom Zollamt ausgestellt, nachdem die Umsatzsteuer in Höhe von 19 Prozent, sowie die Zollgebühren in Höhe von 10 Prozent direkt bei der Zollstelle beglichen wurden.

Unterscheidungskennzeichen

Unterscheidungskennzeichen sind auch als Kreiskennzeichen, Regionalzeichen oder Ortskürzel bekannt. Sie bestehen aus mindestens einem, maximal drei Buchstaben und gelten für den Verwaltungsbezirk, in dem der Fahrzeughalter gemeldet ist.