Glossar - S

Saisonkennzeichen

Mit diesem Kennzeichen kann ein Fahrzeug für einen bestimmten Zeitraum jährlich zugelassen werden. Der Anfangs- und der Endmonat der Saison stehen am rechten Rand des Nummernschilds. Die Dauer der Zulassung kann zwischen zwei und elf Monaten betragen.

Viele Fahrzeughalter nutzen ihr Cabrio oder Motorrad nur im Frühjahr und Sommer. Bei der Zulassung mit einem Saisonkennzeichen sparen sie so bei der Kfz-Steuer und der Kfz-Versicherung. Das Saisonkennzeichen wird einmalig für ein Fahrzeug zugelassen und gilt dann jedes Jahr für den gleichen Zeitraum. Außerhalb der Zulassungszeit darf das Fahrzeug nicht im öffentlichen Raum abgestellt oder gefahren werden.

Ob sich ein Saisonkennzeichen für Sie lohnt, erfahren Sie im Magazin.

Schadenfreiheitsklasse

Die Schadensfreiheitsklasse ist ein wesentlicher Faktor zum Errechnen der Versicherungsprämie bei Kfz-Versicherungen. Sie ist mit „SF“ und einer entsprechenden Nummer gekennzeichnet. So bedeuten die Klassen SF7 bis SF35, dass der Fahrer zwischen 7 und 35 Jahren unfallfrei gefahren ist.

Die höchsten Versicherungsbeiträge zahlen Fahranfänger und Fahranfänger nach einer Rückstufung aus SF1. Ihnen ist die Schadensfreiheitsklasse S bzw. O zugeteilt. Jedes Jahr, das ein Fahrer ohne Unfall fährt, verbessert sich die Schadensfreiheitsklasse. 

Schlüsselnummer

Die Schlüsselnummer für ein Fahrzeug ist in den Zulassungsbescheinigungen I und II aufgeführt und gibt den Hersteller, den Typ und die Klasse des jeweiligen Fahrzeugs an. Der erste Ziffernblock bezeichnet den Hersteller, die darauf folgenden Ziffern bezeichnen den Fahrzeugtyp und die Fahrzeugklasse. Die Schlüsselnummer eines Fahrzeugs dient der Versicherung zur Berechnung des Versicherungsbeitrags. Außerdem ist direkt an der Schlüsselnummer erkennbar, welche Umweltplakette ein Auto erhält.

Schraubenset

Ein Schraubenset um Kennzeichen anzubringen, besteht je nach Fahrzeugtyp aus Schrauben und Kappen, sowie dazu gehörigen Muttern, Unterleg- oder Distanzscheiben. Das Schraubenset sollte nur im Fachhandel gekauft werden und auf die Anbringung der heute üblichen Kfz-Kennzeichen ausgerichtet sein.

SEPA-Mandat

Mit dem SEPA-Mandat erklärt der Fahrzeughalter bei der Zulassung oder Ummeldung seines Fahrzeugs die Teilnahme am Lastschrifteinzugsverfahren für die Kfz-Steuer. Früher konnte die Kfz-Steuer auch selbst überwiesen werden. Seit Mai 2014 ist jedoch die Vorlage des SEPA-Mandats Pflicht. Einzugsermächtigungen, die vor diesem Zeitpunkt erteilt wurden, behalten weiterhin ihre Gültigkeit.

Auf den Seiten des Zolls, der seit 2014 für die Verwaltung der Kfz-Steuer zuständig ist, gibt es einen Vordruck für das SEPA-Mandat.

Serienkennzeichen

Serienkennzeichen haben fortlaufende Nummern und werden meist von Unternehmen mit einer größeren Fahrzeugflotte in Anspruch genommen. Die Kennzeichen weisen zunächst den Ort oder Kreis aus. Das Unternehmen kann die Buchstaben wählen und eine fortlaufende Nummerierung. Es handelt sich dabei um Wunschkennzeichen für mehrere Fahrzeuge.

Steuerbefreites Fahrzeug

Unter bestimmten Voraussetzungen können Fahrzeuge von der Kfz-Steuer befreit werden. Dafür muss der Gesetzgeber den Zweck des Fahrzeugs für förderungsbedürftig definieren. Das ist meist bei landwirtschaftlich genutzen Kfz oder Rettungsfahrzeugen der Fall.

Das steuerbefreite Fahrzeug darf nur für den von der Steuer befreiten Zweck genutzt werden. Bei zweckfremder Benutzung tritt die Steuerpflicht wieder in Kraft. Eine zweckfremde Nutzung wird in den meisten Fällen im Rahmen von Verkehrskontrollen festgestellt und dem Finanzamt mitgeteilt.

StVZO

Bei der StVZO (Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung) handelt es sich um eine Rechtsverordnung des Bundes. Die Inhalte werden derzeit abgebaut und in andere Verordnungen überführt. Derzeit enthält die StVZO noch Regelungen zur allgemeinen Zulassung von Fahrzeugen, zur Betriebserlaubnis und Bauartgenehmigung sowie zu Bau- und Betriebsvorschriften.