Glossar - E

E-Kennzeichen

Das E-Kennzeichen wurde im September 2015 im Zuge des Gesetzes zur Förderung der Elektromobilität eingeführt. Seitdem können die Halter von Elektrofahrzeugen von den Vorteilen durch das neue Nummernschild profitieren. Die Städte dürfen selbst entscheiden, ob und welche Privilegien sie einführen: kostenlose Parkplätze, das Nutzen von Busspuren oder aufgehobene Durchfahrtsverbote.

Auch für Brennstoffzellenfahrzeuge und Hybrid-Autos wird das E-Kennzeichen ausgegeben, sofern sie mindestens 30km im Elektrobetrieb fahren können oder einen Kohlendioxidausstoß von höchstens 50g pro Kilometer aufweisen.

Einzugsermächtigung für die Kfz-Steuer

Seit einigen Jahren wird die Kfz-Steuer durch den Zoll eingezogen. Bei der Zulassung eines Fahrzeugs muss seither das SEPA-Mandat für den Einzug der Kfz-Steuer eingereicht werden. Ohne die Einzugsermächtigung kann das Fahrzeug nicht angemeldet werden. Der automatische Bankeinzug der Kfz-Steuer erfolgt zum Fälligkeitstermin, über welchen der Fahrzeughalter einen gesonderten Bescheid erhält.

Erstzulassung

Die Erstzulassung bezeichnet den Tag, an dem ein Kraftfahrzeug zum ersten Mal angemeldet wurde (egal ob im In- oder Ausland). Dieses Datum wird in der Zulassungsbescheinigung Teil 1 (ehemals Fahrzeugschein) angegeben.

EU-Kennzeichen

Die sogenannten Euro-Kennzeichen werden in den Staaten der europäischen Union ausgegeben. In Deutschland gibt es das EU-Kennzeichen seit Januar 1994. 

Die EU-Nummernschilder zeichnen sich durch den blauen Streifen am linken Rand aus, auf dem neben den Sternen der Europaflagge das jeweilige Länderkürzel eingetragen ist.

evB-Nummer

Die elektronische Versicherungsbestätigung (eVB) ist der Nachweis über die gesetzlich vorgeschriebene Kfz-Haftpflichtversicherung und muss bei der Fahrzeuganmeldung in der Zulassungsstelle vorgelegt werden.