Glossar - A

Abgasuntersuchung (AU)

Bei der Abgasuntersuchung wird festgestellt, ob ein zugelassenes Fahrzeug die gesetzlich festgeschriebenen Abgashöchstwerte einhält.

Seit 2010 ist die Abgasuntersuchung keine eigenständige Untersuchung mehr, sondern Teil der zweijährigen Hauptuntersuchung. Daher wird seit dieser Änderung keine AU-Plakette mehr am Fahrzeug angebracht.

Abmeldung

Die Abmeldung bezeichnet die Außerbetriebsetzung eines Fahrzeugs. Sie kann in jedem Zulassungsbezirk in Deutschland erfolgen.

Bis 2007 mussten Fahrzeughalter bei der Abmeldung entscheiden, ob das Fahrzeug nur vorübergehend abgemeldet oder endgültig stillgelegt werden soll. Heute ist dies nicht mehr notwendig. Wird das Fahrzeug abgemeldet und innerhalb der nächsten sieben Jahre nicht mehr angemeldet, gilt es automatisch als endgültig stillgelegt.

Das Fahrzeug kann auch direkt endgültig außer Betrieb gesetzt werden. Hierfür muss jedoch ein Verwertungsnachweis einer Altauto-Annahmestelle erbracht werden.

Altkennzeichen

Altkennzeichen sind Kennzeichenkürzel, die aufgrund von Kreisgebietsreformen (= Zusammenlegung mehrerer Landkreise zu einem größeren Kreis) abgeschafft wurden, da pro Kreis nur ein Kennzeichenkürzel gelten sollte. 2012 wurde diese Regelung vom Bundesrat gekippt. Im Zuge dieser sogenannten Kennzeichenliberalisierung wurden seit November 2012 rund 300 Altkennzeichen wieder eingeführt und die deutsche Kennzeichenlandschaft ist wieder deutlich vielfältiger geworden.

Unsere Altkennzeichen-Infografik informiert über den aktuellen Status der Altkennzeichen-Wiedereinführung in allen deutschen Landkreisen.

Anhängerkennzeichen

Ein Anhänger gilt laut Straßenverkehrsordnung als eigenständiges Fahrzeug und muss daher bei der Kfz-Zulassungsstelle mit einem eigenen Kennzeichen angemeldet werden. Für die Zulassung eines Anhängers müssen Sie – abgesehen von der Abgasuntersuchung – die gleichen Dokumente vorlegen wie für die Anmeldung eines Pkw. 

Hier können Sie ein Anhängerkennzeichen kaufen.

Anmeldung

Bevor ein Fahrzeug am Straßenverkehr in Deutschland teilnehmen darf, muss es bei der zuständigen Kfz-Zulassungsstelle (Kommune) angemeldet werden. Dies gilt in erster Linie bei dem Kauf eines neuen bzw. gebrauchten Fahrzeugs. Wichtigste Voraussetzung für das Anmelden ist das Bestehen einer Kfz-Haftpflichtversicherung.

Weitere Informationen erhalten Sie im Kfz-Ratgeber.

Aquaplaning

Das Phänomen wird auch Wasserglätte genannt und tritt vor allem auf, wenn relativ viel Wasser auf der Fahrbahn steht. Beim Fahren schiebt der Autoreifen dann quasi eine kleine Wasserwelle vor sich her und kann so den Kontakt zur Fahrbahn verlieren. Der Fahrer hat in diesem Moment keine Steuer- oder Bremskontrolle. 

Bei starkem Regen oder viel Wasser auf der Fahrbahn sollten Autofahrer immer auf das Phänomen gefasst sein und aus Sicherheitsgründen die Geschwindigkeit entsprechend drosseln.

Ausfuhrkennzeichen

Das Ausfuhrkennzeichen wird für Fahrzeuge genutzt, die exportiert werden. Der rote Rand mit eingestanztem Datum zeigt den letzten Tag des Versicherungsschutzes an. Ist das Datum verstrichen, darf das Fahrzeug nicht mehr auf öffentlichen Straßen gefahren oder abgestellt werden.

Weitere Bezeichnungen für das Ausfuhrkennzeichen sind Zollkennzeichen oder Exportkennzeichen.

Autokennzeichen

Das typische deutsche Autokennzeichen ist einzeilig und hat die Maße 520 mm Breite mal 110 mm Länge und bietet Platz für bis zu acht Zeichen. Es auch kürzere einzeilige Autokennzeichen mit einer Länge von 460mm. Auf diese passen sechs Zeichen.

Weiterhin gibt es auch zweizeilige Autokennzeichen. Diese kommen vor allem bei Jeeps oder US-Fahrzeugen zum Einsatz.